„Ich lebte wochenlang in der Geschichte“

„Der Wunsch, ein Buch zu schreiben, schlummert seit Jahren in mir. Ende 2017 entstand die Idee für den vorliegenden Roman in meinem Kopf und die Geschichte wollte unbedingt geschrieben werden.“

Das berichtet Monika Arend aus Wiehl, frisch gebackene Romanautorin, denn das Buch „Auszeit in die Liebe“ liegt druckfrisch vor ihr. 

Und darum geht es in dem 238 Seiten starken Roman: Die erfolgreiche Liebesromanautorin Julia Reuter hat von Männern die Nase gestrichen voll. Einzig ihr Jugendfreund Robert, genannt Romeo, ihre Muse, ihr Kummerkasten, steht noch hoch in ihrer Gunst. Auf den Spuren der Tagebucheintragungen ihrer Oma Marie reist Julia in das beschauliche Städtchen Fritzlar, um sich eine Auszeit zu gönnen. Hier lernt sie einen hochbetagten Maler kennen, der ihr Schlüssel zum Glück wird.

„Jede freie Minute füllte ich die Seiten am PC oder korrigierte meinen Entwurf“, berichtet Monika Arend über die Entstehung ihres ersten Buches. „Zwei beste Freundinnen betreuten mich telefonisch und so fiel ich nie in ein Loch. Ich lebte wochenlang in der Geschichte und am Schluss waren mir die Darsteller so vertraut, als wären es Freunde von mir.“ 

Eine Besonderheit des Buches sind übrigens die jedem Kapitel vorangestellten Rückblicke in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, die ebenfalls in Fritzlar und in Köln spielen, den Orten des Romans. Diese Erlebnisse hat sich die Fremdsprachenkorrespondentin von ihren Tanten erzählen lassen. „Sie haben mir ihre Kriegserlebnisse bis ins letzte Detail geschildert, alles gegengelesen und mich jederzeit unterstützt. Nach fast 75 Jahren sind die furchtbaren Bilder immer noch in ihren Köpfen präsent.“

Inzwischen überarbeitet Monika Arend ihren zweiten Roman „Einmal Steinzeit … und zurück“, ebenfalls eine Liebesgeschichte, die noch im Herbst 2019 erscheinen soll.

Monika Arend: Auszeit in die Liebe
ISBN: 978-3-96074-049-0, Taschenbuch, 238 Seiten, 13,10 € 

Das Buch ist auch als eBook erhältlich.

1. September – Tag des Weltfriedens – Unser Buchtipp

9783861961451

Am 1. September ist in Deutschland Tag des Weltfriedens, in Gedenken an den Beginn des 2. Weltkriegs mit dem Angriff auf Polen 1939. Liebe spielt eine entscheidende Rolle, wenn die Welt um einen herum im Krieg versinkt. Papierfresserchens MTM-Verlag hat in seiner ToMa-Edition ein Buch, welches sich mit dem sensiblen Thema Liebe während des Krieges auseinandersetzt: Susanne Klaffenböck-Pointecker: „Die Bürde der Schatten“ (ISBN: 978-3-86196-145-1, Taschenbuch, 260 Seiten). Erfahren Sie mehr über diesen anrührenden Roman.