Autorin Sonja Seel kam durch das Schicksal ihrer Mutter zum Schreiben

„Die mir wichtigste Geschichte in diesem Buch ist eine wahre Geschichte meiner Mutter. Ihre Erzählung faszinierte mich so sehr, dass ich sie festhalten wollte und aufschrieb“, berichtet Sonja Seel, die jetzt mit „Eisblumen – Erzählungen, Märchen und Gedichte“ im Herzsprung-Verlag ihr erstes Buch vorlegt. „Die Liebe bleibt“ ist eine Erzählung, die unter die Haut geht und über die Krebserkrankung einer jungen Frau berichtet.

Es ist das Jahr 1983. Eva ist 24 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines Sohnes, als es ihr plötzlich sehr schlecht geht. Ein Ausschlag verursacht starkes Jucken, sie kratzt sich blutig, doch erst als ihr Hals anschwillt, lässt sie sich gründlicher untersuchen. Diagnose: Lymphdrüsenkrebs.

Für Sonja Seel, die in Gießen geboren wurde und heute noch dort lebt, war das Aufschreiben der Erzählung ihrer Mutter der Beginn für ihr eigenes Schreiben. Bevor es zu diesem ersten eigenen Buchprojekt kam, beteiligte sich Sonja Seel an verschiedenen Anthologieausschreibungen des Verlags und wurde in diesen Büchern auch mehrfach veröffentlicht.

Da sie beruflich viel Zeit mit Kindern verbringt, Seel ist gelernte Erzieherin und Mutter eines Sohnes, schreibt sie heute überwiegend Märchen. Das vorliegende Buch ist eine kleine Sammlung aus ihrem Schaffen. Es ist eine bunte Mischung aus Märchen, Kurzgeschichten und Gedichten, die einen in eine andere Welt entführen.

Sonja Seel: Eisblumen – Erzählungen, Märchen und Gedichte
978-3-96074-056-8, Taschenbuch, 54 Seiten

Das Buch ist auch als eBook erhältlich. Weitere Informationen hier.

Geschichten rund um die Großeltern-Kind-Beziehung

„Großelterngeschichten aus der Geschichtenküche“ von Charlie Hagist greift auf 98 Seiten eine wichtige Beziehung innerhalb der Familie auf. Stimmen die Rahmenbedingungen, ist die Integration von Oma und Opa eine echte Bereicherung für eine Familie. Dabei geht es nicht darum, jederzeit eine Aufsichtsperson zur Hand zu haben, wenn eigene Termine der Eltern anstehen. Vielmehr besitzen Großeltern ganz eigene Lebenserfahrungen, die sie den Enkeln vermitteln können. Sie bringen die Ruhe mit, die den Eltern im Berufs- und Familienalltag oft fehlt. Alle können die gemeinsame Zeit entspannt und liebevoll genießen. Diese spezielle Beziehung steht im Mittelpunkt der fünfzehn Geschichten in der Kinderbuch-Anthologie des Autors.

In „Opa räumt ab“ kommen die kleinen Leser dem Geheimnis auf die Spur, wie es dem Opa von Tim und Jana gelingt, auf dem Rummelplatz immer alle Büchsen an der Ballwurf-Bude abzuräumen. Hat das etwa mit dem Popcorn zu tun, das er sich vor jedem Wurf in den Mund steckt? Und was passiert, wenn Pia ohne Fahrschein unterwegs ist, das soll die Erzählung „Die Fahrausweise, bitte“ klären – oder ist das alles ein Irrtum? Eine leicht verwirrte Oma, ein abgefahrener Zug und noch viel mehr spannende Abenteuer stecken in den liebevoll geschriebenen Geschichten, die Charlie Hagist hier für Großeltern, Eltern und natürlich alle Enkelkinder ersonnen hat.

„Großelterngeschichten aus der Geschichtenküche“ ist nach den Weihnachtsgeschichten der zweite Band aus der Geschichtenküche des Autors. Der 1947 in Berlin geborene Charlie Hagist lebt im Ruhestand in Dallgow-Döberitz, wo er sich neben dem Schreiben von Kindergeschichten lange Zeit verschiedenen Ehrenämtern widmete. Die „Großelterngeschichten“ sind wunderbar geeignet, die gemeinsame Zeit in der Familie mit gemeinsamem Lesen und Vorlesen zu verbringen. Vor dem Einschlafen oder bei schlechtem Wetter auf das Sofa gekuschelt erfahren die Kinder Liebe und Zuwendung. Enkel brauchen Großeltern, denn Oma und Opa gehen anders mit ihnen um als Mutter und Vater. Bestes Beispiel dafür sind diese kleinen Geschichten von Charlie Hagist.

Charlie Hagist: Großelterngeschichten aus der Geschichtenküche

ISBN: 978-3-86196-861-0, Taschenbuch, 98 Seiten

Das Buch ist auch als eBook erhältlich.

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Anspruchsvoll geschriebene Fantasy-Geschichte von Mirijam Habel

„Drachenkind – Die Magie der Versöhnung“ von Mirijam Habel ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Buch. Die ausdrucksvolle Sprache, mit der die Autorin sofort die volle Aufmerksamkeit des Lesers beansprucht, passt perfekt zur fantasievollen Geschichte, die hier erzählt wird. Die Botschaft des Buches ist, wie Mirijam Habel deutlich macht, die Möglichkeit sich zu vergeben, wenn man sich gegenseitig mit Wertschätzung, Verständnis und Liebe begegnet. Diese Fähigkeit und besondere Begabung besitzt in ganz außerordentlichem Maße der junge Protagonist des Buches, der hochgradig sensible Jonnef.

Jonnef ist ein Außenseiter, der schüchtern, fremd und unverstanden seine Tage lebt. Dabei ist er nicht einmal unglücklich, denn er ruht völlig in sich, ist zartfühlend und sanft. Und er besitzt die Gabe, dunkle Sachverhalte zu erahnen, bevor sie geschehen. Eines Tages wird Jonnef von seinem Vater nach Magictown zu Meister Dragon Feu gebracht, um von ihm die Zauberkunst zu erlernen. Jonnef und Dragon Feu sind Teil des Universums Psaridos, das aus vier Welten besteht: die Welt der Magier, der Ritter, der Geistlichen und der modernen Menschen. Jonnef weiß nicht, dass große Hoffnungen auf ihm ruhen. Sein von Kindheit an großes Interesse an Drachen lassen ihn als denjenigen erscheinen, dem es gelingen soll, die alte Fehde zwischen den Menschen und dem Drachenkind zu beenden. Kann dem ungewöhnlichen jungen Mann diese schwere Aufgabe gelingen?

Die Autorin Mirijam Habel wurde 1986 in Heidelberg geboren. Das „Drachenkind“ begann sie bereits im Alter von 13 Jahren. Erst mit beinahe 30 Jahren entdeckte sie das Manuskript wieder und stellte nach mehrmaliger Überarbeitung ihren Fantasy-Roman vor. Der besticht nicht nur durch eine fabulierende und ausdrucksvolle Sprache, sondern zugleich durch ein wichtiges zwischenmenschliches Thema: Vergeben können und eine echte Versöhnung erreichen, ist niemals einfach. Wie es durch wahre Unvoreingenommenheit vielleicht gelingen kann, zeigt die Geschichte um Jonnef und das „Drachenkind“. Mirijam Habel ist freischaffende Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Lektorin und lebt heute in Jena. Sie studierte Deutsche Philologie/Literaturwissenschaft und Europäische Kunstgeschichte in Heidelberg.


Mirijam Habel: Drachenkind – Die Magie der Versöhnung
ISBN: 978-3-86196-770-5, Taschenbuch, 122 Seiten

Das Buch ist auch als eBook erhältlich.

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WIE EIN ONE-NIGHT-STAND ZU PROBLEMEN FÜHRT – LIEBESROMAN VON MARA RAABE

„Das Geheimnis einer Bruderliebe“ ist der zweite Kurzroman, den die Autorin Mara Raabe in der Reihe „Un Amore Italiano“ veröffentlicht. Es sind in sich abgeschlossene Liebesromane aus dem Sehnsuchtsland Italien, die in dieser Buchreihe veröffentlicht werden. Fernweh nach Italien und nach der großen Liebe wird geweckt, sobald man in die Geschichten eintaucht.

Und doch stehen für Mara Raabe auch aktuelle Bezüge im Fokus ihrer Geschichten. Als Medizinerin gilt ihr großes Interesse der Entstehung menschlichen Lebens. Und so ist in ihrem ersten Roman „Mit Herz und Liebe“ die Samenspende das zentrale Thema, während hier die unterschiedlichen Wege zur Schwangerschaft aufgegriffen werden: Liebe und Heirat, One-Night-Stand oder auch ungewollte Kinderlosigkeit.

Malte und Eike sind Brüder, die beide erfolgreich ein Hotel führen. Während Malte auf Sylt den elterlichen Betrieb führt, hatte Eike die wunderbare Chance, ein Hotel in der Toskana zu übernehmen. Zusammen mit seiner Frau Eva führte er den Betrieb bis zur Geburt seines Sohnes. Jetzt widmet sich Eva überwiegend der Erziehung des Kindes. Als Malte ein geheimnisvoller Hilferuf seines Bruders erreicht, macht er sich umgehend auf den Weg nach Viareggio. Und trotz der mysteriösen Bemerkung „Ich habe Mist gebaut“ freut er sich auf das Wiedersehen mit Eike. Was ihn erwartet, ist die Konfrontation mit einem sehr persönlichen Thema, denn seine Ex-Frau Rena hatte ihn vor Jahren verlassen, weil er zeugungsunfähig ist. Die Journalistin Katharina Palmer hingegen steht vor der Entscheidung, ob sie ihr ungeborenes Kind behalten soll. Und dann ist da noch das dunkle Geheimnis, das Eva mit sich herumträgt.

Der jetzt vorliegende fünfte Band der Reihe, die den Leser ins Sehnsuchtsland Italien entführt, verknüpft das Genre Liebesroman geschickt mit aktuellen Themen. Mara Raabe, die in Kassel beheimatet ist, hat drei Söhne und fünf Enkel. Sie ist Mitglied der Schreibwerkstatt Kassel und Gewinnerin verschiedener Preise. Sie veröffentlicht in verschiedenen Anthologien Prosa und Lyrik. Ihr aktuelles Werk „Das Geheimnis einer Bruderliebe“ ist eine moderne und mitreißende Liebesgeschichte.

Mara Raabe: Das Geheimnis einer Bruderliebe – Un Amore Italiano
ISBN: 978-3-96074-051-3, Taschenbuch, 100 Seiten

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Ein Umzug und seine Folgen: Die Abenteuer der Baumbande

In ihrem Kinder- und Jugendroman „Die Baumbande“ erzählt die Autorin Karin Huber die spannende Geschichte von zwei aufeinandertreffenden rivalisierenden Jugendbanden. Hintergrund der Geschichte ist allerdings ein durchaus ernst zu nehmendes Problem für die Heranwachsenden – ein Umzug. Wenn Eltern umziehen, müssen sie mit, ob sie wollen oder nicht. Der Verlust der Freunde, der täglichen Routine, des gewohnten Umfelds können Kinder stark verunsichern. Doch natürlich bringt so ein Umzug auch neue Chancen und viel Positives mit sich.

Der zwölfjährige Tobias und sein Bruder Philipp sind sauer. Es sind Sommerferien, aber anstatt mit ihren Freunden durch Köln zu toben, mussten sie mit ihren Eltern aus der Großstadt in ein Haus auf dem Land ziehen. Philipp gibt sich alle Mühe, seinen Bruder aufzuheitern, aber der steht nur gelangweilt am Fenster und beobachtet den Familienhund Pepe, der seit dem Umzug vor allem im Garten herumlungert. Doch schließlich ziehen Tobias und Philipp endlich los, um ihre neue Umgebung zu erkunden. Dabei geraten sie unvermittelt in ein Abenteuer, wie sie es in Köln wohl nie erlebt hätten: Eine Bande Jugendlicher, die „Baumbande“, überwältigen sie und hält sie in ihrem geheimen Bandenversteck in einem verwilderten Garten gefangen. Endlich wieder frei, entdecken die Brüder den geplanten Überfall einer zweiten Bande, der „Gibbons“. Schnell wird es Tobias und Philipp klar, dass sie etwas unternehmen müssen. Und vielleicht finden sie durch ihr Abenteuer sogar ganz schnell neue Freunde …

Karin Huber, die heute in Kerpen lebt, ist Jahrgang 1962, verheiratet und hat zwei Kinder. Ihr eigener Umzug vor vielen Jahren gab den ersten Anstoß zu diesem Buch. Das Haus hatte einen großen Garten, den die Kinder liebten. Sie bauten sich Verstecke und ersannen spannende Geschichten und Abenteuer. In die Erzählung um die „Baumbande“ lässt die Autorin auch ganz alltägliche Konflikte von Kindern und Jugendlichen und deren Lösung einfließen. Da sie eine Ausbildung zur Heimerzieherin durchlaufen hat, sind Karin Huber kindliche Probleme mit Eltern und Gleichaltrigen durchaus bekannt. Ein Lesevergnügen ab 10 Jahren, das Lust auf mehr macht.

Karin Huber: Die Baumbande

ISBN: 978-3-86196-879-5, Taschenbuch, 58 Seiten, illustriert​

Das Buch kann hier bestellt werden. Es ist auch als eBook verfügbar.

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Spannende Fiktion: „Oberwelt“ von Annabelle Laprell

Mit ihrem Debütroman „Oberwelt“ zeichnet die junge Autorin Annabelle Laprell aus Neuss das düstere Bild von einer skrupellosen, illegalen Institution, die aus pseudowissenschaftlichen Motiven Verbrechen an sechs Jugendlichen begeht. Die Autorin wählt das Stilmittel einer Dystopie, also einer Erzählung, die eine negativ geprägte Gesellschaft beschreibt. Versklavung, Beschneidung aller Freiheiten, Machtmissbrauch und Diktatur sind die vorherrschenden Motive in dystopischer Literatur, und Annabelle Laprell bedient sich ihrer geschickt, um ein pessimistisches Zukunftsbild für ihre Charaktere zu zeichnen. Oft findet sich in einer Dystopie aber auch ein Protagonist, der die momentanen Verhältnisse zu hinterfragen und gegen die Unterdrückung aufzubegehren beginnt. Der Jugendroman „Oberwelt“ zeigt auf, dass der Wunsch nach Freiheit, Liebe und Anerkennung sich nicht unterdrücken lässt.

Silas und seine fünf Freunde leben in Gefangenschaft – schon ihr ganzes Leben. Das, was sie die „Oberwelt“ nennen, kennen sie nur aus DVDs, Lehrmaterialien und gelegentlich Zeitschriften. In ihrem fensterlosen Gefängnis, dessen „Fenster“ aus einem Fernseher besteht, der ihnen Sonne, Regen und Wind vorgaukelt, müssen sie täglich grausame Prozeduren über sich ergehen lassen. Medikamenten- und Kosmetiktests fügen ihnen körperliche und seelische Schmerzen zu. Hunger und Langeweile bestimmen den Alltag der Jugendlichen, und jeder versucht auf seine Weise, damit klar zu kommen. Emmeline zeichnet, Gracie singt, Mary liest. Angelo betreibt exzessives Bodybuildung, während Collin meist nur still und grübelnd dasitzt. Silas, der Ich-Erzähler der fesselnden Geschichte, lässt seine Gedanken beim Flummi-Werfen in seine Traumwelt entfliehen. Eines Tages passiert das Unerwartete: Barney taucht im Leben der sechs Gefangenen auf, ein Weltverbesserer, der den Freunden bei ihrer Flucht helfen möchte. Es geht plötzlich um die Frage: „Willst du den Rest deines Lebens hier in diesem kleinen und grauen Raum verbringen, während die Oberwelt schon auf dich wartet?“

Obwohl der Roman „Oberwelt“ an nur einem einzigen Ort spielt, wird die Geschichte durch die treffend gezeichneten Charaktere mit ihrer jeweils individuellen Gedanken- und Gefühlswelt niemals langweilig. Die mit Jahrgang 2000 noch sehr junge Autorin Annabelle Laprell schafft es, einen ständigen Spannungsbogen zu erzeugen und neugierig auf das nächste Kapitel zu machen. Das Buch entstand in nur zwei Wochen, nachdem die Autorin ein Jahr lang gedanklich daran gearbeitet hatte.

Annabelle Laprell: Oberwelt
ISBN: 978-3-86196-843-6, Taschenbuch, 228 Seiten

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Erstlingswerk mit 90 Jahren veröffentlicht – Geschichten für Kinder mit Tiefgang

Der Erzählband „Katz und Maus – Geschichten für Kinder“ von der Autorin Lore Buschjohann steckt randvoll mit spannenden, anrührenden und lehrreichen Geschichten für Kinder ab fünf Jahren. Das Besondere an dem Buch ist, dass es das Erstlingswerk der Autorin ist, das veröffentlicht wurde, UND die Autorin bereits 90 Jahre alt ist.  In den Geschichten blitzt immer wieder die Lebensweisheit auf, die sich in einem langen und geschäftigen Leben bei der Autorin, die in Gütersloh lebt, angesammelt hat. Kleine, versteckte und nie mit dem erhobenen Zeigefinger vermittelte traditionelle Werte stecken geschickt verpackt in jeder einzelnen Geschichte.

Auf den 130 Seiten des Taschenbuches finden sich 31 kurze Geschichten. Sehr oft sind Tiere des Waldes die Protagonisten der Erzählung, und viele kleine Hauptdarsteller finden sich gleich in mehreren Geschichten wieder. Sie alle erleben lustige oder auch spannende Abenteuer, aber am Ende wird immer alles gut. Das liegt auch daran, dass in brenzligen Situationen einer für den anderen einsteht und niemand alleine gelassen wird. Für die kleinen Leser und Hörer der Geschichten – denn alle sind vorzüglich geeignet, vorgelesen zu werden – sind neben den Tieren und der Natur auch traditionelle Familienfeste wie Weihnachten und Ostern als Thema besonders interessant. Und so schreibt Lore Buschjohann auch Geschichten über „Ostern im Schloss“, „Vom Tannenbaum, der kein Weihnachtsbaum werden wollte“, und über „Weihnachten mit Mini und Trude“, zwei gute alte Bekannte aus den anderen Geschichten. Die kindgerecht gestalteten schwarz-weißen Illustrationen zu den Geschichten sind private Bilder von Enkeln und Urenkeln aus der Familie Buschjohann.

Lore Buschjohann ist Jahrgang 1929 und lebt in Gütersloh. Erst im Alter von neunundsiebzig Jahren hat sie sich einen Laptop zugelegt, weil sie das Schreiben für sich entdeckt hatte. Bevor sie sich der Kinderliteratur zuwandte, schrieb sie zunächst ihren eigenen Lebensrückblick. Jetzt dürfen sich ihre kleinen Leser über die Abenteuer von Mini der Katze, Trude der Maus, Häschen Sausewind und all den anderen Helden des Buches freuen. Die aktive Seniorin liebt neben dem Schreiben die Naturfotografie, ihren Garten und das Tanzen. Seit mehr als dreißig Jahren leitet Lore Buschjohann eine Seniorentanzgruppe.


Lore Buschjohann: Katz und Maus – Geschichten für Kinder
ISBN: 978-3-86196-868-9, Taschenbuch, 130 Seiten, illustriert mit Kinderzeichnungen

Das Buch kann hier bezogen werden und ist auch als eBook erschienen.

Paul ist leise – ein Buch über stille Kinder

Mit ihrem gemeinsamen Buch „Paul ist leise“ beleuchten die Autorinnen Alexandra Seel und Ulrike Gammel eine spezielle Gruppe von kleinen Mitmenschen: die stillen Kinder.

Auf 28 Seiten, von Ulrike Gammel zurückhaltend illustriert und von Alexandra Seel mit Texten versehen, wird die Geschichte eines introvertierten Froschkindes erzählt. Stille ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass sich durch Nachdenklichkeit, sogar Tiefgründigkeit präsentiert. Stille Kinder sind meist sensibel und klug, können sich gut mit sich selbst beschäftigen und stehen nicht gerne im Rampenlicht. Leider werden sie manchmal ausgegrenzt, weil sie „anders“ sind. Oft haben sie nur wenige, dafür aber besonders gute Freunde.


Paul ist ein kleiner grüner und recht fröhlicher Frosch. Zusammen mit seinen Eltern und den Geschwistern Franz, Lara und Lucille lebt Paul am Teich mit den drei Seerosen. Sie sind dort nicht allein: Teichschnecken, Libellen, Fische, Enten und Fische bevölkern den Teich und sorgen für ein munteres Treiben. In Pauls Familie ist immer etwas los. Alle sind mitteilsam und quaken oft wild durcheinander. Nur nicht Paul! Der kleine Frosch ist still. Aber obwohl er meist sehr leise ist und sogar lieber auf Dinge zeigt, statt sie zu benennen, verstehen seine Eltern und Geschwister ihn. Aber weil Paul eben zurückhaltend und nicht gesprächig ist, hat er oft Probleme mit den anderen Teichbewohnern. Sie grenzen ihn aus und nehmen ihn nicht wirklich wahr. Paul würde gerne Freunde haben. Ob er welche findet, die ihn akzeptieren, wie er ist?

Alexandra Seel aus Castrop-Rauxel ist gelernte Erzieherin und Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung. Sie kennt die Probleme stiller Kinder aus ihrer Arbeit. Das vorliegende Buch entstand im Rahmen eines Projektes. Sie möchte Verständnis wecken und vermitteln, dass jeder Mensch angenommen werden sollte, wie er ist. Ulrike Gammel ist Rehabilitationspädagogin, Traumapädagogin und Kunsttherapeutin. Beruflich und ehrenamtlich arbeitet sie mit Kindern. Sie veröffentlichte auch schon eigene Bücher mit Text und Bild. Für „Paul ist leise“ steuert sie ruhige und auf wenige Farben begrenzte Illustrationen bei. Blau- und Grüntöne dominieren, Lila und gedämpftes Rot werden ergänzend eingesetzt.

„Paul ist leise“ ist ein unaufgeregtes Buch zum Lesen und Vorlesen – in der Familie oder der Kita.


Alexandra Seel und Ulrike Gammel
Paul ist leise
ISBN: 978-3-86196-880-1, Taschenbuch, 28 Seiten

Das Buch kann hier bezogen werden.

Wie sich ein körperlich eingeschränkter Junge durchs Leben kämpft

In ihrem neuen Kinder- und Jugendroman „Jo und die Unbezähmbaren“ widmet sich die Autorin Rita Mintgen dem Thema Ausgrenzung von Menschen, die „anders“ sind. Unterstützt von ihrem Mitautor Karsten Mohr erzählt sie die Geschichte eines Jungen, der durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Schon in „Lotta Laus, die Brillenmaus“ ging es Rita Mintgen darum aufzuzeigen, dass „Ein jeder einzigartig ist“, wie es auch der Untertitel des neuen Buches sagt. Denn Anerkennung gewinnt jeder Mensch dadurch, dass er mit seiner eigenen Persönlichkeit etwas ganz Besonderes ist. Der Weg dahin ist manchmal allerdings nicht leicht, wie die spannende Geschichte um Jo und seine Schulkameraden auf den 94 Seiten dieses Buches zeigt.

Johannes Mohr, von seinen Freunden Jo genannt, ist seit drei Jahren Rollifahrer. Und wieder einmal muss er die Schule wechseln, weil seine Eltern umgezogen sind. Als Neuer in der Klasse trifft er auf „Die Unbezähmbaren“, eine Jugendgang, die sich in einem unterirdischen Höhlensystem trifft und ihren Spaß vor allem darin findet, andere zu demütigen. Jo landet am ersten Schultag neben Laura, die gemobbt wird, weil sie dick ist. „Die Dicke und der Krüppel“, ist der Kommentar von Kevin, dem Anführer der Unbezähmbaren. Positive Erfahrungen macht Jo schnell mit Herrn Acar, seinem Sportlehrer. Der will Jo fordern und fördern, versucht auf unkonventionelle Weise, den jungen Rollifahrer in die Klasse zu integrieren. Ob ihm das gelingt?

Locker und leicht kommt die Geschichte über Jo daher, und die schnörkellosen schwarz-weiß Illustrationen von Susanne Koß, die auch das ansprechende Titelbild gestaltet hat, unterstreichen die geradlinige Erzählweise der Autoren. Rita Mintgen, Jahrgang 1969, stammt aus der Eifel und arbeitet dort als Standesbeamtin. Wandern, Reisen, Musizieren, Lesen und natürlich das Schreiben sind ihre Leidenschaften. Ihre Bücher möchten bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis für diejenigen wecken, die nicht der „Norm“ entsprechen – durch ein körperliches Handicap, eine andere Hautfarbe oder spezielle Charaktereigenschaften. Unterstützt wird sie bei „Jo und die Unbezähmbaren“ von Karsten Mohr, der die Geschichte aus der Perspektive des Betroffenen mitschreibt: Er ist selbst nach einem Unfall querschnittsgelähmt.

Rita Mintgen + Karsten Mohr: Jo und die Unbezähmbaren – Ein jeder ist einzigartig

SBN: 978-3-86196-869-6, Taschenbuch, 94 Seiten, illustriert

Das Buch ist auch als eBook erhältlich. Hier bestellen.

Leckeres und Kindgerechtes zum Start in den Tag

Ein Buch für Zuhause und den Unterricht, das es jedem Kind ermöglicht, bei der Auswahl seines Frühstücks mitzuentscheiden.

Das Buch „Gesundes Frühstück – Leckeres und Kindgerechtes zum Start in den Tag“ widmet sich einem wichtigen Thema: den ersten Lebensmitteln, die ein Kind am Morgen zu sich nimmt. Anabel Ternès von Hattburg, Irina Kretschmer und der gemeinnützige Berliner Verein GetYourWings gehen der Frage nach: „Ist gesundes Essen nicht das, was komisch aussieht und nicht schmeckt?“ Und natürlich wird dieses Vorurteil durch das Buch komplett widerlegt. Es zeigt, dass durch eine leckere Mahlzeit, die schon am Morgen alle fünf Sinne aktiviert und den achtsamen Umgang mit sich selbst fördert, ein konzentrierter und lustvoller Start in den Tag möglich ist. Ein Buch für Zuhause und den Unterricht, das es jedem Kind ermöglicht, bei der Auswahl seines Frühstücks mitzuentscheiden.


Im Rahmen des Sachkundeunterrichts an einer Grundschule haben sich Drittklässler intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Dabei wurde zunächst theoretisch anhand der Ernährungspyramide des BZfE (Bundeszentrum für Ernährung) erläutert, welche Lebensmittel in welcher Menge gesund sind und warum. Zur praktischen Umsetzung wurde „gesundes Frühstück“ gewählt – die Kinder haben insgesamt 36 kindgerechte und schmackhafte Rezepte ausprobiert, gekostet und in dieses Buch gepackt. Dabei werden die Rezepte dem Umstand gerecht, dass jedes Kind morgens einen anderen Appetit hat: süßes Müsli, belegtes Brot oder Rohkostspieß, cremig oder knusprig oder als erste kleine Mahlzeit nur ein nahrhaftes Getränk. Und so finden sich im Buch vom aromatisierten Wasser über Obstmahlzeiten, Herzhaftes, Fingerfood, Aufstrich bis hin zu Süßspeisen und Backwaren viele verschiedene Angebote für ein sinnvolles Frühstück. Auch so spannende Leckereien wie Chia-Pudding, Hummus und Couscous-Salat fehlen nicht. Vieles eignet sich zum Mitnehmen als Pausenmahlzeit.


Die Herausgeber des Buches möchten Kinder, Eltern und Lehrer animieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie wichtig ein gesunder und fit machender Start in den Tag ist. Das Kind soll den Herausforderungen des Tages gewachsen sein. GetYourWings ist eine gemeinnützige Organisation, deren Hauptziel ein gesunder Umgang mit Digitalem ist. Ziel ist aber auch „Das gesunde Ich“ – und hier liegt der Schwerpunkt auf gesunder Ernährung. Bei der Entwicklung des Buches wurde die Organisation unterstützt durch die BKK-VBU (Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union) und Ernährungsexperten.

Anabel Ternès von Hattburg, Irina Kretschmer & GetYourWings
Gesundes Frühstück – Leckeres und Kindgerechtes zum Start in den Tag
ISBN: 978-3-86196-864-1, Taschenbuch, 98 Seiten, 17,30 €

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