GUDRUN GÜTH – LYRIKERIN MIT DEM BLICK FÜRS FEINE

Ehrenamtliche Tätigkeit für die Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen und für den Kulturpott Ruhr, Durchführung von Schreibworkshops an Schulen, Kooperation mit bildenden Künstlern und dem Atelierhaus Recklinghausen – Gudrun Güth aus Waltrop ist in der literatur- und kulturschaffenden Szene Nordrhein-Westfalens schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sie kann auf zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien sowie bei WDR und NRD blicken und hat bereits verschiedene Literaturpreise eingeheimst.


Nun hat die ehemalige Lehrerin, die seit 2013 im Ruhestand ist, einen Gedichtband herausgegeben: „Mit kalten Ohren an Birkenstämme gelehnt“ vereint Alltags- und politische Lyrik und greift Sehnsüchte, Erinnerungen und Visionen – gesellschaftliche Realitäten auf. Das Buch, das in vier Kapitel aufgeteilt ist, wurde zudem mit Fotografien des Fotografen Helmut Schütz aus Haltern bebildert. Viele Gedichte Güths vereinen Natur- und Industrieimpressionen, so wie sie sich im Ruhrgebiet darstellen, mit persönlichen Reaktionen, andere setzen sich auf poetische Art mit Fremdenfeindlichkeit, Asylsuche, Hunger, Gewalt und (Natur)Katastrophen auseinander, aber nicht dystopisch, sondern mit dem Schimmer der Hoffnung.


Nach „Spike Dickus & Co“, Geschichten über ganz besondere Tiere zum Vorlesen oder Selbstlesen, ist dies bereits das zweite Buch der Autorin, die ihre Werke auch bei Lesungen einer breiten Öffentlichkeit vorstellt.

Gudrun Güth: Mit kalten Ohren an Birkenstämme gelehnt
ISBN: 978-3-96074-046-9 – farbig bebildert, 116 Seiten