Rezension zu „Wasserlus“

In dem von der Jungautorin Anna-Lena Rogg verfassten Jugendbuch „Wasserlus“ erfährt die Hauptperson Sarina von ihrer ganz besonderen Fähigkeit: Das Mädchen kann das Wasser kontrollieren und gehört somit den sogenannten „Wasserlus“ an. Gemeinsam mit ihren Freuden tritt sie eine lange Reise an, um die Erde vor den verfeindeten Kasai zu retten und die gestohlene Beute zurückzuerlangen.

Rogg verknüpft das ganz normale Leben eines zwölfjährigen Mädchens mit einer schillernden, mysteriösen Fantasiewelt voller abwechslungsreicher Charaktere und anschaulich beschriebenen Pflanzen und schafft so ein spannendes Buch, das zum Denken anregt und den Leser schon nach wenigen Sätzen einnimmt.

Dank der vielzählig eingebauten Dialogen zwischen den Hauptpersonen, der verwendeten Ich-Perspektive und der ausführlichen Beschreibung von Sarinas Wesen scheint die Geschichte beinahe real anstelle unwahrscheinlich. Da die Hauptperson auch die alltäglichen Probleme eines Jugendlichen in ihrem Alter hat, kann man sich trotz der übernatürlichen Kräfte sofort mit ihr identifizieren.

In „Wasserlus“ verschmilzt eine wunderbar-fantastische Parallelwelt mit der Realität und lässt so Jugendliche in die besondere, bunte Welt von den Wesen, die das Wasser beherrschen, eintauchen.

Jedoch ist es nicht nur Fantasy-Fans, sondern auch Lesern anderer Genres zu empfehlen, da es die junge Autorin schafft, dieses übersinnliche Geschehen so realistisch zu schildern, dass man bald vergisst, dass bis heute kein derartiges Wesen bekannt ist.

Bibliografische Angaben:

Anna-Lena Rogg
Wasserlus
ISBN: 978-3-86196-670-8
Preis: 10, 50€

Hanna-Lena P.

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