Aus dem Alltag eines Pflegekindes

Sylvia Stockhofe nimmt sich in ihrem Kinderbuch „Marie Käfer“ eines schwierigen Themas an und behandelt es realitätsnah und gleichzeitig unterhaltend

Pressetext + Bildmaterial zum Download

3d 300Zehntausende Kinder leben in Deutschland in Pflegefamilien, aus den unterschiedlichsten Gründen. Meist sind diese Gründe wenig erfreulich, die leiblichen Eltern sind gestorben oder überfordert. Für die Kinder ist diese Situation in jedem Fall immer eine Belastung und damit auch für ihr Umfeld.

In ihrer langjährigen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sowie als Beraterin in der Pflegekinderhilfe konnte Sylvia Stockhofe diese Beobachtungen immer wieder machen. Um das Thema auf einem unbeschwerten Weg in die Öffentlichkeit zu rücken und gleichzeitig einen Einblick in das Leben eines Pflegekindes zu geben, entschied sich die Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin, ein Kinderbuch zu schreiben: „Marie Käfer“.

Marie ist eigentlich ein glückliches, zufriedenes Mädchen, nur manchmal fühlt sie sich nicht so toll. Das fängt schon mit ihrem Nachnamen an, der ist nämlich anders als der ihrer Familie. Marie lebt in einer Pflegefamilie, was mit ihren leiblichen Eltern ist, weiß sie nicht so genau. Immer wieder führt das zu Irritationen und Problemen. Zum Beispiel, als sie das Fahrrad ihrer Tante Rosie, das angeschlossen ist, ein wenig zur Seite rücken möchte, damit es nicht an ein Auto fällt. Ein Polizist hält das für einen Diebstahlversuch und die ganze Sache wird nicht weniger kompliziert, weil Marie mit Nachnamen Käfer heißt, aber bei den Leuschners wohnt.

Doch wirklich verwirrend für das Mädchen wird es, als sein richtiger Vater auf einmal auftaucht. Marie ist überfordert von der Situation. Was will der Mann nur? Will er sie etwa wieder zu sich holen? Sie hat doch jetzt eine Familie, in der sie sich absolut wohl fühlt und in der sie zu Hause ist. Da muss Marie erst mal nachdenken – und versteckt sich.

Inspiration für ihr Buch holte sich Sylvia Stockhofe in ihrer täglichen Arbeit mit kleinen und großen Pflegekindern, die sie in ihrer Arbeit immer wieder berühren. „Ich habe meine Lust am Schreiben mit dem Wunsch verbunden, einem Kind in einem kleinen Kinderbuch einen Platz zu geben“, erzählt sie und fügt lachend hinzu: „Wenn ich schon keines mehr aufnehmen kann …“ Gleichzeitig möchte sie mit dem Buch einen Beitrag leisten, Pflegekinder und -familien verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Mit „Marie Käfer“ gelingt ihr dies auf eine wunderbar spielerische Art und Weise, die nicht nur Erwachsene für das Thema sensibilisiert, sondern auch Kindern, die bislang noch nicht damit in Berührung gekommen sind, zeigt, mit welchen alltäglichen und nicht ganz so alltäglichen Problemen Pflegekinder umzugehen haben.

„Marie Käfer“ ist ein Buch für die ganze Familie, mit Pflegekindern oder ohne, doch für diese ganz besonders. Die Geschichten des kleinen Mädchens machen Mut und zeigen, wie normal ein Leben in einer Pflegefamilie sein kann – ohne dass aufkommende Probleme und Schwierigkeiten verschwiegen werden.

 

Das Buch ist beim Verlag – über den Online-Shop – und natürlich im Buchhandel erhältlich.

Die Autorin:

Sylvia Stockhofe wurde 1962 in Dresden geboren und lebt seit 1968 in Berlin. Als Dipl. Sozialarbeiterin und Familientherapeutin arbeitete sie in Angeboten der Kinder-und Jugendhilfe, u.a. in einem Kinderheim. Seit einigen Jahren ist sie Beraterin in der Berliner Pflegekinderhilfe „Pflegekinder im Kiez“.

Bibliografische Angaben:

Sylvia Stockhofe
Marie Käfer

Papierfresserchens MTM-Verlag
Taschenbuch, 86 Seiten, illustriert, 9,90 Euro
ISBN: 978-3-86196-422-3

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Zur Autorenseite auf www.papierfresserchen.de

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