RehaTreff berichtet über Benni Over und sein Engagement

Das Fachmagazin RehaTreff – Das Magazin für Menschen mit Mobiliätseinschränkung berichtet in seiner Ausgabe über das große Engagement von Benni Over. Der 28-Jährige setzt sich seit Jahren für die Rettung des Regenwaldes und  der Orang-Utans ein und hat bereits zwei Bücher veröffentlich. 

Benni Over ist seit vielen Jahr an Muskeldystrophie erkrankt und hat trotz der großen Einschränkungen eine Reise nach Indonesien gewagt – im Rollstuhl zu den Ornag-Utans.

Hier geht es zum Bericht.

Spannung und Abenteuer in Paris: Greta und die Geister auf Reisen

„Ferien mit Greta, Jupp und den Geistern“ ist die lang ersehnte Fortsetzung des Kinderbuches „Greta, Jupp und die Geister“ von Verena Prym, die in München beheimatet ist. Wie auch im ersten Band stammen die wunderbar zur Geschichte passenden schwarz-weißen Illustrationen von dem noch sehr jungen Comiczeichner Yannick Weinert, der ebenfalls in München beheimatet ist und dort zur Schule geht. Um ihr die Angst vor Geistern zu nehmen, schrieb die Autorin ihr erstes Geister-Buch für ihre kleine Nichte Lotta. Doch auch wer sich inzwischen sicher nicht mehr vor Geistern fürchtet, freut sich ganz bestimmt über Band zwei der Geschichten um Greta und ihre geisterhaften Mitbewohner. Wieder kann das Buch bestens eingesetzt werden zum Lesen und Vorlesen – in der Familie, dem Kindergarten oder den ersten Schuljahren.


Greta Ellie Stolte, geboren am 12. Dezember und inzwischen neun Jahre alt, hat ein großes Problem: Die Sommerferien stehen vor der Tür! Was für jedes andere Schulkind ein Grund zum Jubeln ist, drückt Greta ziemlich aufs Gemüt. Denn sie hat sich inzwischen mit den neun schneeweißen Geistern, die sie alle beim Namen kennt, richtig angefreundet. Aber wie soll sie den lustigen Wesen, die keine Schule und keine Ferien kennen, ihre bevorstehende Abwesenheit erklären? Denn wie jedes Jahr soll sie mit Oma Henriette und Opa Franz an die Nordsee fahren. Was, wenn die Geister inzwischen umziehen unter ein anderes Dach? Noch mit diesem Problem beschäftigt, erreicht Greta und die Geister eine merkwürdige Nachricht: Der Eiffelturm in Paris droht umzukippen. Zusammen mit den Eiffelturmgeistern wollen die Geister aus Gretas Zimmer das verhindern. Greta soll mit, und auch ihr guter Freund Jupp Kaat muss natürlich mit dabei sein. Doch wie bekommt man Oma und Opa dazu, statt auf die Nordseeinsel Juist nach Paris zu fahren? Ein spannender Sommer liegt vor Greta, Jupp und ihren geisterhaften Freunden.


Verena Prym hat eine wunderbare Geisterwelt erschaffen, die Spannung und Spaß verspricht. Verschiedene Materialien, etwa die Geisterenzyklopädie des Geisterforschers Professor Dr. Dr. Stummhirn, sowie Lehrerbegleithefte, Lesezeichen und eine eigene Webseite (www.gesunder-hausgeist.de) ergänzen die Bücher. Die Autorin, Jahrgang 1972, ist ausgebildete Maskenbildnerin, sie studierte Kulturwissenschaften und arbeitet als Art-Consultant. Illustrator Yannick Weinert ist Jahrgang 2005.

Verena Prym: Ferien mit Greta, Jupp und den Geistern
978-3-86196-780-4, Taschenbuch, 140 Seiten – mit Bildern von Yannick Weinert

Das Buch ist über Amazon, den Verlag und den Buchhandel weltweit erhältlich.

Ein Buch für alle Suchenden von Manfred Josef Schuster

Neues Denken und die Bereitschaft, sich auf die Ebene der Spiritualität einzulassen, ist die Grundvoraussetzung für die Lektüre von „Das Portal der Glückseligkeit“ von Manfred Josef Schuster. Schon der Untertitel „Spirituelle Erweckung“ weist darauf hin, welches Ziel der Autor mit seinem 158 Seiten starken Taschenbuch verbindet. Manfred Josef Schuster will das natürliche Bedürfnis aller Menschen nach Harmonie und Liebe stützen und fördern, will höheres Bewusstsein in jedem Einzelnen schaffen und letztendlich zu Höherem führen. Gleichzeitig will der Autor seinen Lesern ermöglichen, durch ständige Entwicklung ihr volles Potenzial auszuschöpfen und zu leben. Wohlwollen, Wahrhaftigkeit und Güte sind die Begriffe, die mit dem verbunden sind, was hier als „goldenes Zeitalter“ tituliert wird. Bei sich selbst anzukommen und mit Freude, Lachen und Glück das eigene Leben zu gestalten – das ist es, was hier vermittelt werden soll.

„Das Portal der Glückseligkeit – Spirituelle Erweckung“ ist inspiriert durch den Weg Buddhas. Auch der Leser soll sich auf einen Weg der Spiritualität begeben, der ihn durch insgesamt 79 Tage führt. In denen soll er sich einlassen auf neue Bewusstseinsstufen, die ihn zu höheren Energiepotenzialen führen. Unterstützt wird er dabei von durch Gott entsandte Engel, die dabei helfen, die Liebe zu erkennen und zu leben. Bei sich selbst anzukommen und liebevoll mit sich und der Welt umzugehen, wird mit jedem der 79 im Buch beschriebenen Tage leichter. So sieht es der Autor, der Liebe als Weg zur echten Spiritualität beschreibt.


Manfred Josef Schuster ist Jahrgang 1973 und verbrachte seine Kindheit im ländlichen Bayern. Der Autor, der heute am Bodensee lebt, fragt beständig: „Wie gehen wir miteinander um und wo ist die Liebe?“ Neues Denken gab auch bei ihm den Ausschlag, schließlich nach Indien zu gehen und dort eine Ausbildung zum Rückführungstherapeuten zu absolvieren. Eine Heilerausbildung folgte, und heute arbeitet der Autor als spiritueller Heiler. Er möchte Menschen beim Aufstieg in ein höheres Bewusstsein helfen und sie auf dem Weg der Selbstfindung begleiten.

Manfred Josef Schuster
Das Portal der Glückseligkeit – Spirituelle Erweckung

ISBN: 978-3-96074-037-7, Taschenbuch, 158 Seiten

Das Buch kann über den Verlag, Amazon und den Buchhandel bezogen werden.

Wenn ein Haustier stirbt: Kurzgeschichten zur Trauerbewältigung

„Als wir Mäxchen Servus sagen mussten“ ist ein Band mit Kurzgeschichten rund um das Thema Abschied nehmen. Das Buch ist gerichtet an Kinder und Jugendliche, die ein geliebtes Haustier verlieren. Martina Meier ist Herausgeberin des vierunddreißig Geschichten umfassenden Taschenbuchs, das Kinder dabei unterstützen möchte, ihre Trauer bewältigen zu lernen. Die Geschichten spenden Trost. Denn am Ende einer jeden Kurzgeschichte steht die beruhigende und ermutigende Erkenntnis, dass bei allem Abschiedsschmerz doch eines ganz wichtig ist: Die geliebte Katze, der treue Hund, der lustig pfeifende Wellensittich oder das pfiffige Meerschweinchen hatten ein schönes Leben. Oftmals über viele Jahre hinweg waren sie Freund und Begleiter in allen Lebenslagen. Und die Erinnerung bleibt.


Da ist die Geschichte von Anja Pachali, die aus Sicht der Katze Grizmo berichtet, wie schön es „Im Katzenhimmel“ ist mit seinen grünen Wiesen und Wäldern und dem Fluss, aus dem Seifenblasen steigen. Anna Loesgen, selbst Tierärztin und schon häufig in der Situation, einem Kind den getreuen Freund nehmen zu müssen, schreibt in ihrer Geschichte „Freunde vergessen einander nie“ darüber, wie der kranke Hund Theo eingeschläfert werden muss. Mit Einfühlungsvermögen kann die Situation bewältigt werden. Auch ein einfach zu alt gewordenes Tier stellt Kinder und Jugendliche irgendwann vor die Situation, dass der Tod den Freund in den Tierhimmel holt – wie in Isabel Lederers Geschichte von „Pünktchen“.


Für Kinder ist das Sterben des geliebten Haustieres oft ihre erste Begegnung mit dem Tod. Je nach Alter des Kindes kann das nicht nur Traurigkeit, sondern auch Angst oder Wut bewirken. Es stellen sich dem Kind viele Fragen: Warum ist das Tier tot und trage ich eine Mitschuld? Tat dem Tier das Sterben weh? Wo ist es jetzt? Können wir es beerdigen und wo? Eine altersgerechte Reaktion seitens der Erwachsenen ist dann wichtig, damit das Kind seine Trauer bewältigen kann. Da das Kind der Situation nicht aus dem Weg gehen kann, ist Unterstützung notwendig. Mit den kurzen Geschichten aus „Als wir Mäxchen Servus sagen mussten“ gibt Herausgeberin Martina Meier den Erwachsenen ein Instrument an die Hand, gemeinsam mit dem Kind einen wichtigen Schritt in der Schmerzbewältigung zu gehen.

Martina Meier (Hrsg.)
Als wir Mäxchen Servus sagen mussten
ISBN: 978-3-86196-784-2, Taschenbuch, 133 Seiten

Das Buch kann über den Verlag, Amazon und den Buchhandel bezogen werden.

EIN SPANNENDES FERIENABENTEUER FÜR CLEO UND LEO

Die Schweizer Autorin Rebecca Vonzun-Annen aus Unterägeri in der Nähe von Zug legt ihren kleinen Lesern wieder einen wunderbaren Kinderroman auf den weihnachtlichen Gabentisch. Mit „Cleo und Leo“beschenkt sie in diesem Jahr nicht – wie in den Vorjahren mit ihren Bildergeschichten – die ganz Kleinen, sondern junge Leser ab etwa acht Jahren.„Cleo & Leo“ ist eine Abenteuergeschichte, in die der Protagonist hineinschlittert,als er so gar nicht mit Aufregungen und Spannung rechnet. Rebecca Vonzun-Annen erzählt ihre Geschichte mit leisem Humor und schafft es, skurrile Situationen gleichzeitig liebevoll, warmherzig und spannend zu beschreiben. Die sparsamen,aber auf den Punkt passenden Illustrationen des Buches stammen ebenfalls von der Autorin.

Cleo ist gerade elf Jahre alt geworden und die Frühlingsferien stehen vor der Tür. Was eigentlich ein Anlass zur Freude sein sollte. Aber nicht bei Cleo. Denn schon wieder gibt es Ärger mit seinem Namen: Cleo ist nämlich ein Junge, der mit vollem Namen Cleopatra Ramses Goldberg heißt. Deshalb bekommt er auf der Post das Paket mit seinem Geburtstagsgeschenk nicht. Und zu allem Überfluss muss er auch noch die Ferien bei einem Großonkel im Norden verbringen, den er gar nicht kennt. Vater und Mutter fahren nämlich auf eine Forschungsreise nach Ägypten. Ohne ihn. Seine Mutter Cecilia ist leidenschaftliche Ägyptologin, seiner Vater Colin Professor für Ägyptische Geschichte. Und beide sind echt verschrobene Wissenschaftler.Nun also fahren sie nach Kairo und Cleo wird zu Onkel Cornelius verfrachtet.Und dort beginnt ein Abenteuer, das so spannend ist, dass Cleo die Haare zu Berge stehen und böse Überraschungen auf ihn warten. Zum Glück steht ihm seine neue Freundin zur Seite.

Rebecca Vonzun-Annen wurde 1984 in Zug in der Schweiz geboren. Seit 2014 arbeitet sie selbstständig als Kinderbuchautorin und Illustratorin. Damit hat die zuvor als Grundschullehrerin tätige Autorin ihr großes Glück gefunden. Mittlerweile sind verschiedene Kinderbücher für kleine Leser aller Altersgruppen von ihr erschienen, die sich auch vortrefflich zum Vorlesen eignen. Ihre Bilderbücher sind sehr liebevoll und unaufgeregt in ruhigen Farbtönen gestaltet. Mit „Cleo & Leo“ zeigt Rebecca Vonzun-Annen wieder ihre Vielseitigkeit, wenn es um schöne Kinderliteratur geht.

Rebecca Vonzun-Annen

Cleo und Leo

978-3-86196-777-4, Taschenbuch,144 Seiten, illustriert

Das Buch kann über den Buchhandel, Amazon und den Verlag bezogen werden.

Ein Weihnachtsbuch zum Schmunzeln von LEOpold Zillinger

„Die sensationelle Enthüllung der wahren Identität des Weihnachtsmannes!“ ist eine wunderbare Weihnachtsgeschichte für Groß und Klein zum Lesen und Vorlesen. Der Autor LEOpold Zillinger aus
Bad Gams erzählt – natürlich mit einem dicken Augenzwinkern – die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes. So, wie er sie selbst erlebt hat, wie der Autor betont. Mit diesem kleinen, 24 Seiten umfassenden Hardcoverband vermag es LEOpold Zillinger jedem Leser ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Und genau das ist sein Lebensmotto: „Schenke der Welt ein Lächeln, dann lächelt die Welt zurück!“ Deshalb ist diese Weihnachtsgeschichte auch eine versöhnliche Weihnachtsgeschichte, die den Blick auf das Fest der Liebe lenken und Vorfreude auf das Weihnachtsfest erzeugen möchte.

LEOpold Zillinger schreibt in Ich-Form – und Folgendes ist ihm passiert: In der Nacht seines Geburtstages, in einem verschneiten März, findet eine erstaunliche Begegnung statt. Der Weihnachtsmann, ganz so wie man ihn sich mit seinem weißen Rauschebart und seiner winterlichen Robe vorstellt, sitzt am Bett des Mannes Ende Fünfzig. Man begrüßt sich freundschaftlich, als kenne man sich schon lange, und es entwickelt sich ein sensationelles Gespräch … Am Ende steht die Frage: Ist der Weihnachtsmann oder vielleicht doch das Christkind wichtiger fürs Weihnachtsfest? Ob es darauf eine Antwort gibt und wie sie aussehen könnte, das muss der Leser dieses Buches selbst herausfinden.

Der österreichische Autor, Jahrgang 1957, lebt und arbeitet in der Steiermark. Er ist diplomierter Lebens- und Sozialberater, Diplom-Mentaltrainer und Systemiker. LEOpold Zillinger hat schon verschiedene Fach- und Sachbücher veröffentlicht. Außerdem ist er seit zwanzig Jahren Musiker und Mitbegründer der Gruppe DRUMS ON EARTH. In „Die sensationelle Enthüllung der wahren Identität des Weihnachtsmannes!“ greift er die Frage auf, warum es denn Weihnachtsmann und Christkind geben muss und ob der Weihnachtsmann vielleicht sogar ein Marketing-Gag sein könnte. Seine Antwort auf diese Frage – so es denn eine gibt – bezeichnet er selbst als spektakulär. Die Weihnachtszeit ist für LEOpold Zillinger die wichtigste Zeit des Jahres. Und dieses Buch ein herrliches Weihnachtsgeschenk.

Das Buch kann über den Buchhandel, Amazon und natürlich den Verlag bezogen werden.

Kinderbuch mit Tiefgang von Karin Petersen

„Die Ausreißer Zottel und Miezele“ von Karin Petersen ist ein Buch zum Lesen und Vorlesen für Kinder ab 8 Jahren. Die Autorin erzählt die Geschichte zweier Ausreißer, die sich zunächst mit Vorbehalten begegnen, sich unfreiwillig gemeinsamen Abenteuern stellen müssen und am Ende erkennen, dass sie Freunde fürs Leben geworden sind. Karin Petersen gibt ihrem Kinderbuch den Untertitel „Eine Abenteuerreise mit Gott“. Bewusst greift sie christliche Werte wie Gemeinsamkeit, füreinander Einstehen, Zuversicht, Hoffnung und Glaube auf. Vor allem will sie vermitteln, wie wichtig es ist, dem Anderen ohne Vorurteile zu begegnen, in sein Herz zu schauen anstatt nur aufs Äußere. Ihre christlichen und pädagogischen Inhalte verpackt die Autorin in eine hübsche, mit viel Humor und Herz erzählte Geschichte über zwei ungleiche Tiere.

Zottel ist ein kleiner, struppiger, aber wirklich schlauer Hund mit kurzen Beinen. Er führt mit seinem Frauchen ein beschauliches Leben in einem Dorf mitten zwischen Wiesen, Wäldern und Weinbergen. Eines Tages, als er vor der Metzgerei warten soll, verplaudert er sich mit seinem Dackelfreund Waldi, geht mit ihm spazieren und – verläuft sich hoffnungslos! Anfangs findet Zottel diese Abwechslung in seinem Alltag recht interessant und spannend. Doch schon bald muss er erkennen, dass er den Weg nach Hause nicht mehr wiederfinden kann. Es beginnt eine Abenteuerreise, auf der Zottel die freche Katze Miezele trifft, und gemeinsam müssen sie Hunger, Kälte, Regen und Einsamkeit ertragen. Doch Gott hilft ihnen, ihren Weg zu gehen und stets die Hoffnung auf ein gutes Ende ihres Abenteuers im Herzen zu behalten. Ob Zottel und Miezele ihre Heimat wiederfinden werden?

Die 1952 in Hamburg geborene Autorin Karin Petersen war Geschäftsfrau, führte eine Massagepraxis für Ayurveda und bereiste nebenher Länder wie Indien und den Jemen. Die dort herrschende Armut und die sozialen Umstände brachten sie ihrem eigentlichen Anliegen, dem christlichen Glauben und der Nächstenliebe, immer wieder aufs Neue nahe. Diese Lebenseinstellung möchte Karin Petersen auch den Lesern und Vorlesern von „Die Ausreißer Zottel und Miezele“ vermitteln. Entstanden ist eine Erzählung mit „christlicher“ Tiefe, wie die Autorin es formuliert, aber einfach auch eine wunderbare Tiergeschichte um einen verzottelten Hund und seine Katzenfreundin.

Das Buch ist über Amazon, den Verlag und den Buchhandel erhältlich – über Amazon auch als eBook.

Das Weihnachtsmärchen von der Suche nach der Tapferkeit

„Das Weihnachtsmärchen von der Suche nach der Tapferkeit“ von Melanie Jacobi und Sophie Riem ist ein klassisches Märchen: Es beginnt mit „Es war einmal“ und stellt den Protagonisten, den kleinen Jungen Tom, vor eine schwierige Aufgabe, die es zu lösen gilt. Elfen und Kobolde unterstützen ihn dabei, und weil ein echtes Märchen es so vorsieht, endet die Geschichte glücklich und mit einer kleinen Moral. So wird der kleine Leser erkennen können, dass Tapferkeit nicht bedeutet, dass man sich vor nichts fürchtet – sondern dass man trotz aller Furcht seinen Weg geht und dabei auch Schwierigkeiten und Widerstände aushalten und überwinden muss. Melanie Jacobi erzählt eine schöne vorweihnachtliche Geschichte, die Sophie Riem liebevoll und detailverliebt, wunderschön und unaufdringlich in schwarz-weiß illustriert hat.

Tom ist sechs Jahre alt und lebt vor vielen, vielen Jahren mit seinen Eltern auf einer kleinen Insel im Meer. Geschwister hat er nicht, aber der Großvater lebt mit auf dem Bauernhof der Familie. Großvater ist der beste Freund des stillen, schüchternen Jungen. Er verbringt sehr viel Zeit mit ihm und mag es, sich Geschichten aus Großvaters Kindheit anzuhören. Eines Tages kurz vor Weihnachten aber wird der Großvater sehr krank, und der Hausarzt der Familie, der alte Dr. Petterson, befürchtet das Schlimmste. Nur Tapferkeit kann jetzt noch helfen, und Tom begibt sich auf die Suche danach …

Die 1981 geborene Autorin Melanie Jacobi ist diplomierte Religionspädagogin und Sozialpädagogin. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Jugendarbeit und ist derzeit an einer Osnabrücker Schule tätig. Melanie Jacobi hat bereits das Kinderbuch „Der kleine Fehler“ veröffentlicht. „Das Weihnachtsmärchen von der Suche nach der Tapferkeit“ passt nicht nur in das thematische Konzept der Autorin, sondern und ist vor allem ein unterhaltsames klassisches Märchen zur Weihnachtszeit.

Das tolle Weihnachtsmärchen kann über Amazon, den Verlag und jede Buchhandlung bezogen werden. 

Besinnlich und unterhaltsam: Weihnachtsgeschichten von Charlie Hagist

Der Geschichtenband „Weihnachtliches aus der Geschichtenküche“ von Charlie Hagist kommt gerade zur rechten Zeit. Seine „Erzählungen für Klein und Groß rund um die schönste Zeit des Jahres“, wie der Autor selber seine Geschichten beschreibt, sind eine wunderbare Zusammenstellung kleiner Abenteuer und schöner Erlebnisse rund um das Weihnachtsfest. Der Autor legt viel Wert darauf, dass alle seine Kurzgeschichten ein gutes Ende haben. Äußerst unterhaltsam, oft humorvoll, manchmal nachdenklich stimmend und immer warmherzig sollen die Erzählungen die Fantasie anregen – von Kindern und Erwachsenen. Beim Vorlesen und selber Lesen lässt sich so manche weihnachtliche Tradition in neuem Licht betrachten und die Vorfreude aufs Fest wird geweckt.

„Oh Tannenbaum“ warnt dringend vor dem Transport eines Weihnachtsbaumes in einer vollen Straßenbahn. Und warum „Der Tag, an dem Opa in einem Netz gefangen war“ am Ende doch noch gut ausgeht, darauf darf man besonders gespannt sein. Da werden „Engel dringend gesucht“, „Knallerbsen“ lassen aufhorchen und die „Weihnachts(mann)kiste“ birgt vielleicht ein großes Geheimnis. Und wer will nicht erfahren, warum der Weihnachtsmann eines Tages alle Geschenke vertauscht? So unterhaltsam die Titel seiner Geschichten, so erfrischend sind auch die Handlungen und Protagonisten dieses Buches. Was frei erfunden ist und was wohlmöglich auf Beobachtungen fußt, das lässt der Autor offen.

Charlie Hagist schreibt schon lange Weihnachtsgeschichten. Der 1947 in Berlin geborene Autor hatte seine Kurzgeschichten während seiner beruflichen Laufbahn zunächst auf abteilungsinternen Weihnachtsfeiern dargeboten. Auch seine Familie wollte jedes Jahr eine neue Weihnachtsgeschichte hören, und so kamen über die Jahre viele Erzählungen zusammen. Einige wurden bereits in verschiedenen Weihnachts-Anthologien veröffentlicht und im Radio vorgelesen. Mit „Weihnachtliches aus der Geschichtenküche“ liegt nun der erste vollstände Band nur von Charlie Hagist vor. Der Autor lebt in Dallgow-Döberitz, hat einen Sohn und befindet sich im Ruhestand.

Das Buch kann ab sofort über den Verlag, Amazon und den Buchhandel bezogen werden. Bei Amazon ist es auch als eBook erhältlich.

Ein Stalker und viel Spannung: Neuer Roman von Maron Fuchs

Maron Fuchs zieht die jungen Leser von „Abbild der Vergangenheit“ sofort in ihren Bann und mitten hinein in die Geschichte ihrer Protagonistin. Die Mischung aus Liebesgeschichte und Elementen eines Kriminalromans erzeugt Spannung von Beginn bis Ende. Maron Fuchs erzählt die Geschichte vom Meike Parker und ihren Freunden und widmet sich dabei einem besonderen Problem: Die Hauptfigur wird von einem vermeintlichen Stalker belästigt. Sie schwebt in höchster Gefahr, und auch ihre engen Freunde werden bedroht. Meike will allen Widrigkeiten zum Trotz unbedingt erfahren, was hinter allem steckt und was ihre Eltern mit dem Stalker zu tun haben, denn sie scheinen ihr etwas zu verheimlichen.

Meike ist sechzehn und geht in die zehnte Klasse. Zu ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Paul hat sie ein gutes Verhältnis, sie hat in Elisa eine tolle beste Freundin und in Noah einen guten Kumpel. Doch Meike trägt eine Last auf ihrer Seele: Sie liebt einen Jungen, den sie seit vier Jahren nicht mehr gesehen hat und von dem sie nicht weiß, wo er jetzt lebt. Leon war ihr jahrelanger Begleiter in der Kindheit, bis dessen Eltern bei einem Brand ums Leben kamen und er von seinen Großeltern aufgenommen wurde. Auch Meike lebt inzwischen in einer anderen Stadt, und so haben sich ihre Wege getrennt. Reichlich Spannung kommt in Meikes Leben, als ein gut aussehender junger Mann von etwa 20 Jahren in ihr Leben tritt und außerdem der neue Mitschüler namens Felix sie an Leon erinnert.

Die junge Autorin Maron Fuchs – ein Pseudonym – kann schon auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken. Aufmerksamkeit erntete sie vor allem mit ihrer Fantasy-Trilogie um die Legendenwelt „Fioria“. Ihr aktuelles Werk „Abbild der Vergangenheit“ ist nach „Ballade des Herzens“ wieder eine Mischung aus Liebes- und Kriminalgeschichte. Doch auch fast jedem anderen Genre ist Maron Fuchs durchaus zugeneigt und zeigt dabei immer ihr Talent im richtigen Umgang mit Worten. Das besondere Hobby der Autorin ist der Poetry-Slam, den sie schon auf der bayerischen Meisterschaft präsentieren durfte. Maron Fuchs ist Jahrgang 1995, sie studiert in Bamberg Lehramt für Religion und Latein.

Als Taschenbuch über den Verlag, den Buchhandel und Amazon erhältlich. Weitere Infos

Als eBook über Amazon erhältlich.

Lesung Lisa Radtke

Lisa Radtke liest am Freitag, 30.11.2018 im Onkel Emma, Echternstr. 8 in Braunschweig aus ihrem Buch „Das Meer mit dir – Eine junge Frau entdeckt sich selbst und die Liebe zu einer Frau“. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr.

Lesungen Katharina Konrader

Zu gleich drei Lesungen lädt die junge Autorin und Lyrikerin Katharina Konrader aus Wien im Monat Dezember ein.

Am 4. Dezember 2018 um 14.30 Uhr im Wiener Herzverband im Rahmen der Clubveranstaltung in Wien

Am 23. Dezember 2018 um ca. 11.00 Uhr nach der 10.00 Uhr Messe in der Pfarrkirche Fürnitz/Brnca (Kärnten)

Am 27. Dezember 2018 um 20.00 Uhr im Gasthof Feichter Faakerseestraße 17, A-9584 Finkenstein (Kärnten)

Lesung mit Musik

Dietmar Timmer liest am Sonntag, 25.11. 2018 um 14.00 Uhr im Interim München, Agnes-Bernauer-Straße aus einem Buch „Der Mullimutspumper reist um den Bodensee“.

Die Lesung wird musikalisch begleitet.

KIBUM

Der Termin der 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse rückt näher. Vom 3. bis 13. November 2018 dreht sich dann im Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3 in Oldenburg  wieder alles um Kinder- und Jugendbücher.

Auch 2018 hat Papierfresserchens MTM-Verlag wieder einige Titel dort ausgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://www.kibum.de/

DAS GEHEIMNIS DER TOSKANISCHEN DUFTBRIEFE

Mara Raabe, die in Kassel beheimatet ist, ist mit ihrem Kurzroman „Das Geheimnis der toskanischen Duftbriefe“ die zweite Autorin der aktuellen Buchreihe „Un Amore Italiano“ des Herzsprung-Verlages. In monatlichem Rhythmus veröffentlicht der Verlag Liebesgeschichten, die allesamt im Sehnsuchtsland der Liebe, in Italien, spielen. Hamburg und die Toskana sind die Schauplätze des vorliegenden Buches, in dem es um geheimnisvolle Briefe geht, die mit seinem ganz speziellen Inhalt ihren Empfänger in Aufruhr versetzen. Mara Raabe vermag es, auf nur 110 Seiten eine fesselnde Liebesgeschichte zu erzählen, die keinesfalls nur herzergreifend ist, sondern aktuelle Bezüge zur modernen Medizin besitzt und sogar eine kleine Kriminalgeschichte einschließt.

Nikolas Friedmann ist gerade fünfzig Jahre alt und Chef eines Bekleidungsunternehmens in dritter Generation. Sein Leben gerät komplett aus den Fugen, als er eines Tages einen blasslila, nach Lavendel duftenden Brief in der Hand hält. „Lieber Daddy“ steht dort, und er liest den Bericht der gerade vierzehn Jahre alten Dorothea Steiner über ihre an Krebs erkrankte Mutter. Zwar geht es Dorotheas Mutter inzwischen besser, doch das Mädchen möchte vorsorgen, falls ihre Mutter erneut erkrankt. Dann nämlich möchte sie beim Vater, nämlich Nikolas Friedmann, leben. Friedmann, der in zwei gescheiterten Ehen keine Kinder bekommen hat, ignoriert den Brief. Doch schon zwei Wochen später kommt ein zweiter Brief von Dorothea, zartrosa und nach Rosen duftend. Zeitgleich erfährt Nikolas, dass sein Chefdesigner und bester Freund einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist und diesen nur knapp überlebt hat. Es beginnt eine verrückte Reise, die schließlich in die Toskana führt und nach einigen Turbulenzen mit einem Happy End aufwartet.

Die Autorin Mara Raabe, Mutter dreier Kinder und Großmutter von fünf Enkeln, hat sich das Schreiben von Prosa und Lyrik zum intensiven Hobby nach ihrer Tätigkeit als Augenärztin erwählt. Regelmäßig nimmt sie an Autorenfortbildungen teil, sie ist Mitglied einer Kasseler Schreibwerkstatt und hat bereits mehrere Preise gewonnen. Als Medizinerin interessiert sie sich für die technischen Errungenschaften moderner Medizin, und so ist ein Thema von „Das Geheimnis der toskanischen Duftbriefe“ tatsächlich auch das der Samenspende. Dass die Geschichte im Sehnsuchtsland Italien spielt, ist aus rechtlicher Sicht daher auch kein Zufall.

Mara Raabe: Das Geheimnis der toskanischen Duftbriefe
ISBN: 978-3-96074-035-3, Taschenbuch, 110 Seiten, 10,20 €

GEDICHTE UND ERZÄHLUNGEN VOLLER FANTASIE UND GEFÜHL

„Vergessenes Kind“ ist der Titel einer Erzählung aus der gleichnamigen Veröffentlichung der Autorin Lydia Teuscher, die in Dormagen beheimatet ist. Es enthält auf achtzig Seiten insgesamt fünfundzwanzig Erzählungen und Gedichte. Sie erzählen sozusagen Geschichten aus dem Leben und präsentieren sich teilweise voller augenzwinkerndem Humor, teilweise ins Märchenhafte gleitend, teilweise aber auch von großer Traurigkeit bestimmt. Damit greift Lydia Teuscher alle Themen auf, die ihr in ihrem täglichen Leben begegnen. Sie selbst sagt: „Immer, wenn ein Thema mich beschäftigt, musste ich ein Gedicht oder eine Geschichte darüber schreiben.“

In „Vergessenes Kind“ präsentiert sich die ganze Themenvielfalt, mit der sich Lydia Teuscher auseinandersetzt. So wird beispielsweise in „Der Antrag“ humorvoll das unverhoffte Ende einer großen Liebe und vermutlich auch das Ende einer Freundschaft beschrieben. In der Erzählung „Stern“ geht der sehnlichste Wunsch eines Kindes nach einem eigenen Fohlen in Erfüllung – oder etwa doch nicht? „Der Regen“ ist die traurige Geschichte eines großen Verlustes. Und in der Erzählung „Vergessenes Kind“ widmet sich die Autorin den Themen Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Armut. Es erzählt zu Herzen gehend von Hunger und Schmutz, mit dem sich ein noch kindliches Mädchen auseinandersetzen muss. Kinder und Kindheit sind vielfach Gegenstand der Texte dieses Buches, allerdings werden auch alle anderen Bereiche des Lebens berührt. Texte, die nachdenklich machen, aber auch Freude schenken und Lächeln lassen.

Lydia Teuscher, die seit ihrer Jugend schreibt, hat ihre Gedichte und Erzählungen bereits in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Mit „Vergessenes Kind“ liegt nun ein kompletter Band ausschließlich ihrer eigenen Werke vor. Die 1963 geborene Autorin war nach ihrem Schulabschluss zunächst als Friseuse, dann jahrelang in der Altenpflege tätig. Immer hat sie aber zwischendurch auch ihre kreativen Hobbies gepflegt, neben dem Schreiben auch das Malen und Modellieren. Seit 1985 ist Lydia Teuscher verheiratet, sie ist Mutter einer Tochter.

Lydia Teuscher: Vergessenes Kind
ISBN: 978-3-96074-030-8, Taschenbuch, 80 Seiten, 10,20 €

SCHATTENELFEN SUCHEN IHR GLÜCK

Mit „Die Scatoelfen – Das Tal der Vergessenen 1: Die Jägerin“ legt die Autorin A. Elfe D. aus Ebensee in Österreich den ersten Band ihrer Fantasy-Reihe vor. Magie, Intrigen, Liebe und der bedingungslose Kampf prägen die dystopisch angelegte Geschichte um die Scatoelfen, die nach einem furchtbaren Elfenkrieg vor langer Zeit in das Tal der Vergessenen verbannt wurden. Hier werden sie durch den magischen Wall gehindert, wieder in die Außenwelt zurück zu kehren. Die Autorin lässt den Leser in eine dunkle, finstere Welt voller Gefahren eintauchen, wobei der Spannungsfaden nie abreißt und die 266 Seiten des Buches wie im Fluge gelesen sind.


Kirana al Taraan ist eine Schattenelfe. Sie zählt zu den Auserwählten, die vom gütigen und zugleich grausamen Herrscher Damentorion für eine Ausbildung zur Jägerin bestimmt wurden. Jäger werden ausgebildet um zu töten, und Kirana ist sich dessen bewusst. Jetzt steht die junge Kämpferin kurz vor ihrer Erhebung in den Stand der kommandierenden Jägerin. Doch damit nicht genug: Das Schicksal hat Kirana dazu bestimmt, auf die andere Seite des magischen Walls zu gelangen. Dort, in der Welt der Lichtelfen, soll sie das Drachenauge finden und zu Damentorion bringen. Das wertvolle Kleinod soll helfen, die Mauer zu zerstören, die das Tal der Vergessenen von der Welt der Lichtgeborenen trennt. Ein weiterer blutiger Elfenkrieg tobt in der Außenwelt, und Kirana gerät zwischen die Fronten. Währenddessen muss sich ihr Zwillingsbruder Sorion, ein fähiger Magier, immer mehr des Bösen erwehren.


Die Autorin A. Elfe D. schrieb ihre erste Geschichte schon im Alter von zehn Jahren, verlor den Text aber durch einen Diebstahl ihres Laptops. Es folgte eine lange Schreibpause, in der ein nicht gerade gradliniger, aber letztlich konsequenter Berufsweg das Leben der Autorin bestimmte. Denn sie folgte bei der Wahl ihrer Tätigkeiten stets ihren Neigungen und konnte ihre Hobbies oft zum Beruf machen. Schließlich war es an der Zeit, wieder mit dem Schreiben zu beginnen, denn Ideen und Notizen hatten sich über die Jahre angesammelt. Nun folgt bald der zweite Band des dystopisch geprägten Romans: „Das Tal der Vergessenen 2 – Der Ausbruch“, und der Leser darf gespannt sein, ob Kirana ihre Mission erfüllen kann.

Elfe D.: Die Scatoelfen – Das Tal der Vergessenen 1: Die Jägerin
ISBN: 978-3-86196-771-2, Taschenbuch, 266 Seiten, 12,50 € (D) – 12,90 € (A)

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GEFÜHLVOLLE GESCHICHTEN FÜR KINDER VON DIETER LUTZE

Die erste Veröffentlichung des Kinderbuchautors Dieter Lutze aus Metzingen mit dem Titel „Jacob und das Glück“ ist ein Band mit einfühlsamen Kurzgeschichten für Groß und Klein. Er trägt darin Geschichten aus dem Leben kleiner und großer Menschen zusammen, die vom Glück erzählen und für die Altersgruppe zwischen sechs und acht Jahren geschrieben sind. Da sie sich bestens zum Vorlesen eignen, werden nicht nur die kleinen Leser ihre Freude daran haben, sondern auch den Vorlesern wird ganz sicher das eine oder andere Schmunzeln über das Gesicht huschen.

Insgesamt acht wunderschön erzählte Kurzgeschichten füllen die 62 Seiten des Taschenbuches. Die Titelgeschichte „Jacob und das Glück“ erzählt von einem Jungen, der weder Mutter noch Vater hat und in einem Waisenhaus lebt. Erst durch die Freundschaft zu einem Hund wird er schließlich richtig glücklich. In der Erzählung „Emma und Simon“ geht es um die ersten zarten Bande einer Jugendliebe. Emma, die sich auf einen Urlaub mit ihrer alleinerziehenden Mutter an der Ostsee freut, ist enttäuscht. Ihre Oma ist krank und sie fahren deshalb zu ihr nach Grüneberg, das an einem schönen See liegt. Emma staunt nicht schlecht, als ihr Klassenkamerad Simon, ihr heimlicher Verehrer, im See plötzlich schwimmend vor ihr auftaucht – und es kribbelt ein wenig im Bauch. Die Geschichte „Wir ziehen zum Großvater“ ist die einzige Geschichte des Buches, die aus dem Leben des Autors erzählt, alle anderen sind reine Fantasie.

Dieter Lutze hat den Erfolg seiner Kurzgeschichten für Groß und Klein nicht dem Zufall überlassen. Als nach seiner Pensionierung klar war, dass er sich dem Schreiben von Kinder- und Jugendliteratur widmen wollte, hat er einen Fernlehrgang zum Kinderbuchautor absolviert. Die Geschichten sind während seiner Ausbildung entstanden. Dieter Lutze ist Jahrgang 1947. Er war früher als Maschinenbaukonstrukteur und Freiberuflicher Konstrukteur tätig.

Dieter Lutze: Jakob und das Glück
ISBN: 978-3-86196-757-6, Taschenbuch, 62 Seiten, 9,70 €

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